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Private Altersvorsorge für Unternehmer: Strategien zur Absicherung neben dem Unternehmensverkauf

16 min Lesezeit

Viele Unternehmer setzen beim Thema Alters­vorsorge vorrangig auf den Verkaufs­erlös ihres Unternehmens. Doch diese Strategie birgt erhebliche Risiken: Markt­schwankungen, Bewertungs­unsicherheiten oder fehlende Nachfolger können den geplanten Ruhestand gefährden. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie als Unternehmer eine diversifizierte Alters­vorsorge aufbauen, die nicht allein vom Unternehmens­verkauf abhängt.

Die Unternehmens­verkaufs-Falle: Warum zusätzliche Altersvorsorge unverzichtbar ist

Die ausschließliche Fixierung auf den Unternehmens­verkauf als Alters­vorsorge ist aus mehreren Gründen problematisch:

  • Bewertungs­unsicherheit: Der tatsächlich erzielbare Verkaufs­preis kann deutlich von Ihren Erwartungen abweichen
  • Timing-Risiko: Konjunktur­schwankungen oder Branchen­krisen können den Wert zum Verkaufs­zeitpunkt erheblich mindern
  • Demografische Herausforderungen: Die "Nachfolge­lücke" mit weniger potenziellen Käufern wird sich in den kommenden Jahren verschärfen
  • Abhängigkeit vom Unternehmens­erfolg: Krankheit oder andere unvorhergesehene Ereignisse können den Unternehmens­wert schlagartig reduzieren

Alarmierende Statistik: Laut einer KfW-Studie finden 40% der verkaufs­willigen Unternehmer keinen geeigneten Nachfolger oder erzielen einen deutlich geringeren Verkaufs­preis als kalkuliert – mit gravierenden Folgen für die Alters­sicherung.

Die 3-Säulen-Strategie zur unternehmerischen Altersvorsorge

Als Unternehmer sollten Sie Ihre Alters­vorsorge auf drei Säulen aufbauen:

Säule 1: Betriebliche und gesetzliche Absicherung

  • Freiwillige gesetzliche Renten­versicherung: Option für Selbstständige, in die gesetzliche Rente einzuzahlen
  • Rürup-Rente (Basis­rente): Steuerlich geförderte Alters­vorsorge speziell für Selbstständige
  • Betriebliche Alters­vorsorge: Auch für Gesellschafter-Geschäfts­führer möglich

Säule 2: Private Vermögens­bildung außerhalb des Unternehmens

  • Kapitalanlagen: ETFs, Aktien, Anleihen
  • Immobilien­investments: Direkt­investments oder Beteiligungen
  • Private Renten­versicherungen: Klassisch oder fondsgebunden

Säule 3: Unternehmens­wert und -verkauf

Planungs­empfehlung: Streben Sie eine Verteilung an, bei der maximal 40-50% Ihrer Alters­sicherung auf dem erwarteten Unternehmens­verkaufs­erlös basiert. Die verbleibenden 50-60% sollten über die anderen beiden Säulen abgesichert sein.

Gesetzliche und geförderte Vorsorge­strategien für Unternehmer

Freiwillige Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung

Als Selbstständiger können Sie freiwillig in die gesetzliche Renten­versicherung einzahlen:

  • Beitrags­höhe: Flexibel zwischen Mindest- und Höchstbeitrag (2025: ca. 96 € bis 1.390 € monatlich)
  • Vorteile: Erwerbsminderungs­schutz, Rehabilitations­leistungen, planbare Rente
  • Nachteile: Vergleichsweise niedrige Rendite, keine Kapital­auszahlung möglich

Tipp: Besonders sinnvoll für jüngere Unternehmer, die so eine solide Basis aufbauen können.

Rürup-Rente (Basisrente)

Die Rürup-Rente wurde speziell für Selbstständige und Freiberufler entwickelt:

  • Steuerliche Förderung: Beiträge in 2025 zu 96% als Sonderausgaben absetzbar (jährlich steigende Absetzbarkeit)
  • Maximaler Förder­betrag: 25.639 € (Ledige) bzw. 51.278 € (Verheiratete) pro Jahr (2025)
  • Auszahlung: Lebenslanges Renten­modell, keine Kapital­auszahlung möglich
  • Insolvenz­schutz: Angespartes Kapital ist pfändungs­sicher

Steuer­vorteil: Bei einem Spitzensteuersatz können Sie durch die Rürup-Rente eine erhebliche Steuer­ersparnis erzielen, die Sie wiederum in weitere Vorsorge­bausteine investieren können.

Betriebliche Altersvorsorge für Gesellschafter-Geschäftsführer

Auch als Gesellschafter-Geschäfts­führer einer GmbH können Sie Instrumente der betrieblichen Alters­vorsorge nutzen:

  • Pensionszusage: Direkte Leistungs­zusage des Unternehmens mit Bildung von Pensions­rückstellungen
  • Unterstützungskasse: Externe Durchführung der betrieblichen Alters­vorsorge
  • Direktversicherung: Vom Unternehmen abgeschlossene Lebens­versicherung

Steuerlicher Hinweis: Achten Sie auf die Angemessenheit der Gesamt­ausstattung, um verdeckte Gewinn­ausschüttungen zu vermeiden. Lassen Sie sich hier unbedingt von einem Steuer­berater mit Expertise in steuerlichen Aspekten der Unternehmens­nachfolge beraten.

Private Vermögens­bildung: Ihr zweites Standbein

Aktien und ETFs: Langfristiger Vermögens­aufbau mit Rendite­chancen

Wertpapier­investments bieten Unternehmern attraktive Möglich­keiten zur langfristigen Vermögens­bildung:

  • ETF-Sparpläne: Kostengünstige, breit diversifizierte Investments
  • Dividenden­strategien: Fokus auf ausschüttungs­starke Unternehmen für passive Einkünfte
  • Themen­investments: Ergänzende Investments in Zukunfts­themen

Beispiel­rechnung ETF-Sparplan:

Monatliche SparrateAnlagehorizontAngenommene Rendite p.a.Endkapital
1.000 €20 Jahre6%ca. 464.000 €
2.000 €20 Jahre6%ca. 928.000 €
3.000 €20 Jahre6%ca. 1.392.000 €

Rendite­hinweis: Die angenommene Rendite basiert auf historischen Durchschnitts­werten globaler Aktien­indizes. Tatsächliche Ergebnisse können abweichen.

Immobilien als Altersvorsorge für Unternehmer

Immobilien bieten Unternehmern mehrere attraktive Vorsorge­optionen:

  • Direkt­investments: Vermietete Wohn- oder Gewerbe­immobilien
  • Betriebs­immobilie: Eigennutzung im Unternehmen, später Vermietung oder Verkauf
  • Immobilien­fonds oder REITs: Indirekte Beteiligung für geringeren Verwaltungs­aufwand

Besonderheiten der Firmeneigenen Immobilie:

  • Sale-and-Lease-Back: Verkauf der Unternehmens­immobilie mit gleichzeitiger Rückmietung
  • Herauslösung aus dem Betriebsvermögen: Überführung ins Privatvermögen vor dem Unternehmens­verkauf
  • Vermietung an den Nachfolger: Zusätzliche Alters­einkünfte nach Unternehmens­übergabe

Immobilien­tipp: Prüfen Sie steuerliche Gestaltungs­möglichkeiten frühzeitig, idealerweise 5-10 Jahre vor dem geplanten Unternehmens­verkauf.

Privatrenten und Lebensversicherungen: Planbare Zusatzrente

Versicherungs­basierte Lösungen bieten kalkulierbare Auszahlungen:

  • Fondsgebundene Renten­versicherungen: Kombination aus Kapitalmarkt­chancen und Versicherungs­schutz
  • Indexpolicen: Teilhabe an Aktien­markt­chancen mit Mindest­garantie
  • Klassische Renten­versicherungen: Garantierte Leistungen, aber niedrigere Rendite­erwartungen
  • Sofortrenten: Einmal­einzahlung mit sofort beginnender Renten­zahlung

Gestaltungs­tipp: Nutzen Sie die Flexibilität moderner Verträge mit Teilauszahlungs­optionen und anpassbaren Beiträgen, um auf Liquiditäts­schwankungen im Unternehmen reagieren zu können.

Absicherung durch Unternehmens­gestaltung: Die dritte Säule

Strategische Unternehmens­wertsteigerung für den Verkauf

Erhöhen Sie gezielt den Verkaufs­wert Ihres Unternehmens:

  • Reduktion von Abhängigkeiten: Diversifizierung von Kunden, Lieferanten und Schlüssel­mitarbeitern
  • Prozess­dokumentation: Etablierung transparenter, personenunabhängiger Abläufe
  • Digitalisierungs­strategie: Digitale Transformation als Werttreiber
  • Aufbau skalierbarer Geschäfts­modelle: Stärkung von wiederkehrenden Einnahmen

Bewertungs­tipp: Lassen Sie 5-7 Jahre vor dem geplanten Verkauf eine professionelle Unternehmens­bewertung durchführen, um Optimierungs­potenziale zu identifizieren.

Alternative Nachfolge­modelle mit laufenden Erträgen

Neben dem klassischen Komplett­verkauf bieten sich weitere Optionen:

Beispiel Teilverkauf mit Geschäftsführungsmandat:

ModellVorteileNachteile
Verkauf von 70% der Anteile- Sofortige Teil-Kapitalisierung
- Risikoreduzierung
- Geteilte Verantwortung
- Abstimmungs­bedarf mit neuem Mehrheits­eigner
- Geringere Entscheidungs­freiheit
Verkauf von 49% der Anteile- Kontrolle bleibt beim Unternehmer
- Teilweise Kapitalisierung
- Attraktiv für strategische Investoren
- Geringerer Verkaufs­erlös
- Weiterhin Hauptverantwortung
- Eingeschränkte Exit-Optionen für Minderheits­gesellschafter

Modell­empfehlung: Besonders für Unternehmer ab 55 Jahren kann ein gestaffelter Ausstieg mit schrittweisem Verkauf attraktiv sein, um sowohl Kapital freizusetzen als auch weiterhin am Unternehmens­erfolg teilzuhaben.

Innovative Ruhestandsmodelle für Unternehmer

Moderne Konzepte ermöglichen fließende Übergänge:

  • Active Ownership: Übergang vom operativen Geschäft in beratende Funktion
  • Portfolio-Entrepreneur: Reduktion des Haupt­engagements, parallele kleinere Beteiligungen
  • Beirats­tätigkeiten: Einbringen der eigenen Expertise in anderen Unternehmen

Steuer­optimierte Vorsorge­strategien für Unternehmer

Optimierung der Rechtsform für die Altersvorsorge

Die Unternehmens­rechtsform beeinflusst Ihre Vorsorge­möglichkeiten erheblich:

Rechtsform­tipp: Prüfen Sie etwa 10 Jahre vor dem geplanten Ruhestand, ob ein Rechtsform­wechsel steuerliche Vorteile für Ihre Alters­vorsorge bieten könnte.

Holding-Strukturen für Unternehmer

Holding-Modelle bieten besondere Vorteile für vermögende Unternehmer:

  • Vermögens­holding: Trennung von operativem Geschäft und Privatvermögen
  • Holding-Strukturen vor dem Verkauf: Optimierung der Veräußerungs­besteuerung
  • Familien­holding: Integration der Nachfolge­planung in die Vermögens­strukturierung

Planungs­horizont: Holding-Strukturen sollten mindestens 7 Jahre vor dem geplanten Unternehmens­verkauf etabliert werden, um steuerliche Anerkennung zu finden.

Internationale Steuer­gestaltung für Unternehmer

Für größere Vermögen können internationale Strukturen sinnvoll sein:

Compliance-Hinweis: Internationale Strukturen müssen stets im Einklang mit geltenden Steuer­gesetzen und Transparenz­anforderungen stehen.

Branchenspezifische Altersvorsorge-Strategien

Freie Berufe und wissensintensive Dienstleistungen

Für Inhaber von Beratungs­unternehmen, Anwalts­kanzleien oder Ingenieur­büros:

  • Sukzessive Übergabe: Schrittweiser Verkauf an jüngere Partner
  • Verkauf der Mandate/Kunden: Auch ohne Nachfolger monetarisierbar
  • Of-Counsel-Modelle: Beibehaltung ausgewählter Mandate im Ruhestand
  • Versorgungs­werke: Nutzung berufsständischer Versorgungs­werke

Handwerk und produzierendes Gewerbe

Für Inhaber von Handwerks­betrieben oder Produktions­unternehmen:

  • Trennung von Betrieb und Immobilie: Vermietung der Betriebs­immobilie nach Verkauf
  • Management Buy-Out: Langfristig vorbereitete Übergabe an Mitarbeiter
  • Maschinen-Leasing: Verkauf und Rückmietung von Anlagevermögen

E-Commerce und IT-Unternehmen

Für Inhaber von E-Commerce-Unternehmen oder IT-Dienstleistern:

  • Earn-Out-Modelle: Verkaufs­preis an zukünftige Performance gekoppelt
  • SaaS-Transformation: Umstellung auf wiederkehrende Einnahmen
  • Lizenzmodelle: Entwicklung von Produkten mit passivem Einkommens­potenzial

Psychologische Aspekte der unternehmerischen Altersvorsorge

Vom Unternehmer zum Investor: Die mentale Transformation

Der Übergang vom aktiven Unternehmer zum Vermögens­verwalter ist auch eine psychologische Herausforderung:

  • Identitäts­wechsel: Neue Rolle als Investor statt Entscheider finden
  • Kontroll­abgabe: Lernen, Vermögens­verwaltung teilweise zu delegieren
  • Risiko­wahrnehmung: Anpassung der Risiko­einstellung an die Ruhestandsphase

Mentale Vorbereitung: Beginnen Sie 3-5 Jahre vor dem geplanten Unternehmens­ausstieg mit dem schrittweisen Aufbau einer Investor­identität, z.B. durch parallele Anlage­aktivitäten.

Work-Optional-Lifestyle: Flexibler Übergang in den Ruhestand

Moderne Ruhestandskonzepte für Unternehmer:

  • Teil-Ruhestand: Reduktion des Arbeits­pensums statt kompletter Ausstieg
  • Projekt­basierte Tätigkeit: Selektives Engagement nach Interesse
  • Mentor­rolle: Weitergabe von Wissen an jüngere Unternehmer
  • Emotionale Vorbereitung des Alteigen­tümers: Psychologische Aspekte berücksichtigen

Lebensstil­tipp: Experimentieren Sie bereits Jahre vor dem offiziellen Ruhestand mit längeren Auszeiten, um Ihren idealen Work-Life-Balance-Mix zu finden.

Die 5 häufigsten Fehler bei der unternehmerischen Altersvorsorge

1. Zu späte Diversifikation des Vermögens

Problem: Unternehmer investieren oft bis zum Schluss jeden freien Euro ins eigene Unternehmen.

Lösung:

  • 1/3-Regel: Ab dem 45. Lebensjahr mindestens ein Drittel aller Gewinne außerhalb des Unternehmens investieren
  • Systematischer Vermögens­aufbau: Monatliche Sparpläne unabhängig von Unternehmens­entwicklung fortführen
  • Entnahme­disziplin: Klare Regeln für Privatentnahmen und deren Investition

2. Überschätzung des Unternehmenswertes

Problem: Unternehmer überschätzen häufig den erzielbaren Verkaufs­preis erheblich.

Lösung:

  • Regelmäßige externe Bewertungen: Alle 3-5 Jahre eine objektive Unternehmens­bewertung vornehmen lassen
  • Realistische Multiplikatoren: Branchenübliche Bewertungs­methoden anwenden
  • Worst-Case-Planung: Alters­vorsorge auf Basis eines konservativen Verkaufs­szenarios planen

3. Unzureichende Absicherung gegen Berufsunfähigkeit

Problem: Viele Unternehmer vernachlässigen die Absicherung ihrer Arbeitskraft.

Lösung:

  • Maßgeschneiderte BU-Versicherung: Speziell auf Selbständige zugeschnittene Policen
  • Dread-Disease-Versicherungen: Absicherung gegen schwere Krankheiten
  • Gesellschafter­vereinbarungen: Regelungen für den Krankheits­fall zwischen Geschäfts­partnern

4. Vernachlässigung der Liquiditätsplanung

Problem: Illiquide Vermögens­werte können im Ruhestand Probleme bereiten.

Lösung:

  • Liquiditäts­stufen: Vermögen in kurz-, mittel- und langfristig verfügbare Anlageklassen einteilen
  • Entnahme­strategie: Planung, welche Vermögenswerte in welcher Reihenfolge für den Lebens­unterhalt genutzt werden
  • Kredit­linien: Vorsorglich eingerichtete Kreditrahmen für Liquiditäts­engpässe

5. Mangelnde Abstimmung der Nachfolge mit der Altersvorsorge

Problem: Nachfolge­planung und Vorsorge­planung werden oft getrennt betrachtet.

Lösung:

  • Integrierte Planung: Abstimmung von Nachfolge-, Vorsorge- und Erbschafts­planung
  • Familien­verfassung: Bei Familien­unternehmen klare Regelung der Versorgungs­ansprüche
  • Notfall­pläne: Regelungen für den unvermittelten Ausfall des Unternehmers

Praxis­tipp: Ihre persönliche Altersvorsorge-Strategie in 5 Schritten

Schritt 1: Ist-Analyse Ihrer aktuellen Vorsorgesituation

  • Vermögens­bilanz: Aufstellung aller Vermögens­werte und Verbindlichkeiten
  • Versorgungslücken-Analyse: Berechnung des Kapital­bedarfs im Ruhestand
  • Risiko­analyse: Identifikation von Klumpen­risiken und Abhängigkeiten

Schritt 2: Zieldefinition für Ihren Ruhestand

  • Lebens­standard-Definition: Konkrete Vorstellung des gewünschten Lebens­stils
  • Zeitplanung: Festlegung des angestrebten Ruhestandsbeginns
  • Flexibilitäts­anforderungen: Bestimmung der gewünschten finanziellen Freiheitsgrade

Schritt 3: Diversifizierte Vorsorge-Architektur entwickeln

  • Asset Allocation: Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen
  • Steueroptimierung: Einbezug steuerlicher Aspekte in die Struktur
  • Liquiditäts­planung: Sicherstellung ausreichender Verfügbarkeit

Schritt 4: Konsequente Umsetzung mit professioneller Unterstützung

  • Expertenteam: Zusammenstellung von Steuerberater, Finanzplaner und ggf. M&A-Berater
  • Automatisierung: Etablierung automatischer Spar- und Investitionsprozesse
  • Dokumentation: Strukturierte Erfassung aller Vorsorge­komponenten

Schritt 5: Regelmäßige Überprüfung und Anpassung

  • Jährliches Review: Überprüfung der Vorsorge­strategie
  • Anpassung an Lebens­ereignisse: Flexibles Reagieren auf Veränderungen
  • Ruhestandssimulation: Probelauf des Ruhestands für 2-3 Monate vor dem endgültigen Ausstieg

Fazit: Mit diversifizierter Vorsorge sicher in den Unternehmer-Ruhestand

Die Alters­vorsorge als Unternehmer erfordert eine deutlich aktivere und diversifiziertere Herangehens­weise als bei Angestellten. Der Aufbau mehrerer unabhängiger Vorsorge­säulen neben dem geplanten Unternehmens­verkauf ist nicht nur sinnvoll, sondern angesichts der Unwägbarkeiten des Marktes unverzichtbar.

Je früher Sie mit einer systematischen Alters­vorsorge­planung beginnen, desto besser können Sie verschiedene steuerliche Gestaltungs­möglichkeiten nutzen und von langfristigen Zinseszins­effekten profitieren. Besonders wichtig ist dabei, die Alters­vorsorge nicht isoliert zu betrachten, sondern als integralen Bestandteil Ihrer gesamten Unternehmens­strategie und Nachfolge­planung.

Mit einem ausgewogenen Mix aus gesetzlicher und privater Vorsorge, strategischem Vermögens­aufbau außerhalb des Unternehmens und einer wohlüberlegten Nachfolge­planung schaffen Sie ein robustes finanzielles Fundament für Ihren Ruhestand – unabhängig davon, welcher Verkaufs­preis für Ihr Unternehmen letztendlich erzielt werden kann.

Abschließender Tipp: Investieren Sie in eine professionelle, ganzheitliche Finanz­planung, die Ihre unternehmerische Situation berücksichtigt. Die Kosten hierfür sind im Vergleich zu den potenziellen Vorteilen einer optimierten Ruhestandsplanung verschwindend gering.

Für eine erste Einschätzung Ihres Unternehmens­werts als Teil Ihrer Alters­vorsorge­planung können Sie unseren Unternehmenswert-Rechner nutzen.

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Über den Autor

Christopher Heckel

Christopher Heckel

Co-Founder & CTO

Christopher hat als CTO des Mittelstandsfinanziers Creditshelf die digitale Transformation von Finanzlösungen für den Mittelstand geleitet. Viaductus wurde mit dem Ziel gegründet, mit Technologie für Unternehmensübernahmen und -verkäufe Menschen zu unterstützen, ihre finanziellen Ziele zu erreichen.

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