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Steigen Sie erfolgreich in die Softwarebranche ein und profitieren Sie von etablierten Kundenbeziehungen und technischem Know-how

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Der Erwerb eines bestehenden Software- oder IT-Unternehmens bietet eine attraktive Alternative zur Neugründung. In der dynamischen digitalen Wirtschaft kann die Übernahme eines etablierten Betriebs viele Vorteile mit sich bringen. Sie profitieren von bestehenden Kundenbeziehungen, technischem Know-how und erprobten Geschäftsmodellen. Dieser Ratgeber beleuchtet alle wichtigen Aspekte beim Kauf eines IT-Unternehmens und unterstützt Sie auf dem Weg zur erfolgreichen Übernahme.

Warum ein Software- oder IT-Unternehmen übernehmen?

Die Übernahme eines bestehenden Software- oder IT-Unternehmens eröffnet zahlreiche Chancen für Investoren und Unternehmer. Anders als bei einer Neugründung müssen Sie nicht bei null anfangen, sondern können auf bereits aufgebaute Strukturen zurückgreifen. Gerade in der schnelllebigen Technologiebranche ist dieser Zeitvorteil nicht zu unterschätzen.

Der Kauf eines IT-Unternehmens kann besonders attraktiv sein, wenn Sie nach wiederkehrenden Einnahmen suchen. Viele Softwareunternehmen haben ihr Geschäftsmodell auf Abonnements oder regelmäßige Updates umgestellt, was für beständige Cashflows sorgt. Zudem erwerben Sie direkt einen bestehenden Kundenstamm und müssen nicht erst mühsam Neukunden akquirieren.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist der Zugang zu qualifizierten IT-Fachkräften. Angesichts des akuten Fachkräftemangels in der Branche kann ein eingespieltes Team von Entwicklern und Technikern ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein. Die Mitarbeiter bringen nicht nur technisches Know-how mit, sondern auch wertvolles Branchenwissen und Kundenkontakte.

Nicht zuletzt bietet der Erwerb eines etablierten Softwareunternehmens die Möglichkeit, schnell in neue Technologiefelder einzusteigen. Ob Cloud Computing, künstliche Intelligenz oder Cybersecurity – durch die Übernahme eines spezialisierten Unternehmens können Sie Ihr Portfolio gezielt erweitern.

Aktuelle Marktentwicklungen in der IT-Branche

Die Technologiebranche befindet sich in einem stetigen Wandel, der von Digitalisierung, Cloud-Migration und dem Einsatz künstlicher Intelligenz geprägt ist. Diese Entwicklungen führen zu einer hohen Dynamik bei Unternehmensübernahmen. Die Nachfrage nach innovativen Softwarelösungen steigt kontinuierlich, was sich positiv auf die Bewertungen der Unternehmen auswirkt.

Besonders gefragt sind derzeit Unternehmen mit Expertise in den Bereichen Cybersecurity, Cloud-Lösungen und datengestützte Anwendungen. Der anhaltende Trend zur Digitalisierung in allen Wirtschaftszweigen sorgt für eine stabile Nachfrage nach IT-Dienstleistungen. Gleichzeitig führt der technologische Fortschritt zu einer Konsolidierung der Branche, da größere Unternehmen gezielt kleinere Spezialisten übernehmen, um ihr Angebot zu erweitern.

Die Bewertungen von Softwareunternehmen orientieren sich oft an Faktoren wie dem Anteil wiederkehrender Umsätze, der Skalierbarkeit des Geschäftsmodells und der Kundendiversifikation. Im Vergleich zu anderen Branchen werden hier oft höhere Multiples gezahlt, insbesondere für Unternehmen mit starkem Wachstum und hohen Margen.

Wie in unserem Ratgeber zur Unternehmensbewertung ausführlich dargestellt, spielen neben finanziellen Kennzahlen auch immaterielle Werte wie geistiges Eigentum, Markenstärke und Mitarbeiter-Know-how eine entscheidende Rolle bei der Preisfindung.

Besonderheiten beim Kauf eines IT-Unternehmens

Der Erwerb eines Softwareunternehmens unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten von Übernahmen in anderen Branchen. Diese Besonderheiten sollten Sie bei Ihrer Due Diligence besonders beachten:

Die technische Due Diligence spielt eine zentrale Rolle. Hierbei geht es um die Bewertung der verwendeten Technologien, der Codequalität und der Skalierbarkeit der Systeme. Veraltete Technologien können hohe Folgekosten verursachen, wenn Modernisierungen notwendig werden. Lassen Sie die technischen Aspekte daher von Experten prüfen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Analyse der Kundenstruktur. Bei vielen IT-Unternehmen konzentriert sich ein Großteil des Umsatzes auf wenige Hauptkunden. Diese Abhängigkeit kann ein Risiko darstellen, insbesondere wenn die Kundenbeziehungen stark personengebunden sind. Prüfen Sie daher die Laufzeiten von Verträgen und die Diversifikation der Kundenbasis.

Auch das geistige Eigentum verdient besondere Aufmerksamkeit. Bei der Legal Due Diligence sollten Sie klären, ob das Unternehmen die Rechte an seinen Produkten tatsächlich besitzt oder ob Drittanbieter oder Open-Source-Komponenten verwendet werden, die Lizenzfragen aufwerfen könnten.

Nicht zuletzt ist die Bindung der Schlüsselmitarbeiter ein kritischer Erfolgsfaktor. In kaum einer anderen Branche ist das Unternehmenswissen so stark an einzelne Personen gebunden wie in der IT. Überlegen Sie daher frühzeitig, wie Sie wichtige Mitarbeiter nach der Übernahme halten können, etwa durch gezielte Anreizsysteme oder Beteiligungsmodelle.

Finanzierung des Unternehmenskaufs

Die Finanzierung eines IT-Unternehmenskaufs kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Neben dem klassischen Bankkredit kommen auch alternative Finanzierungsformen in Betracht:

Eigenkapitalfinanzierung: Hier bringen Sie eigene Mittel ein oder gewinnen Investoren, die sich am Unternehmen beteiligen. Dies kann von Family & Friends bis hin zu Business Angels oder Private-Equity-Gesellschaften reichen.

Fremdfinanzierung: Neben herkömmlichen Bankkrediten können auch spezialisierte Förderprogramme wie der KfW-Unternehmerkredit genutzt werden. Diese bieten oft attraktive Konditionen für Übernahmen.

Mezzanine-Finanzierung: Hier kommen Finanzierungsinstrumente zum Einsatz, die Eigenschaften von Eigen- und Fremdkapital kombinieren, etwa Nachrangdarlehen oder Genussrechte.

Verkäuferfinanzierung: Bei diesem Modell stellt der Verkäufer selbst einen Teil der Kaufsumme als Darlehen zur Verfügung. Dies kann über ein Verkäuferdarlehen oder Earn-Out-Regelungen umgesetzt werden.

Eine sorgfältige Finanzplanung ist entscheidend für den Erfolg der Übernahme. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur den eigentlichen Kaufpreis, sondern auch mögliche Investitionen, die nach der Übernahme notwendig werden können. Gerade bei Softwareunternehmen können Technologieupgrades oder die Erweiterung der Infrastruktur erhebliche Kosten verursachen.

Der Weg zur erfolgreichen Übernahme

Der Prozess einer IT-Unternehmensübernahme gliedert sich in mehrere Phasen, die sorgfältig geplant werden sollten:

In der Vorbereitungsphase geht es darum, Ihre eigenen Ziele und Kriterien für den Unternehmenskauf zu definieren. Welche Art von Softwareunternehmen suchen Sie? Welche Technologien oder Kundensegmente sind für Sie interessant? Welches Budget steht zur Verfügung? Je klarer Ihre Vorstellungen, desto zielgerichteter kann die Suche verlaufen.

Bei der Unternehmensbewertung ist es wichtig, nicht nur die finanziellen Kennzahlen zu betrachten, sondern auch die technologischen Assets und das Marktpotenzial einzubeziehen. Verschiedene Bewertungsmethoden wie die DCF-Methode oder die Multiplikatormethode können dabei zum Einsatz kommen.

Die Due Diligence bildet das Herzstück des Übernahmeprozesses. Neben der bereits erwähnten technischen und rechtlichen Prüfung umfasst sie auch eine gründliche Financial Due Diligence, um die finanziellen Risiken abzuschätzen, sowie eine Commercial Due Diligence zur Bewertung der Marktposition und des Kundenstamms.

Bei den Vertragsverhandlungen geht es nicht nur um den Kaufpreis, sondern auch um Garantien und Gewährleistungen, Wettbewerbsverbote und die zukünftige Rolle des Verkäufers. Gerade bei IT-Unternehmen kann es sinnvoll sein, den bisherigen Inhaber für eine Übergangszeit an Bord zu halten, um Wissenstransfer und Kundenbeziehungen zu sichern.

Nach dem Abschluss der Transaktion beginnt die Integrationsphase. Hier gilt es, ein klares Konzept für die Zusammenführung von Teams, Technologien und Prozessen zu entwickeln. Eine offene Kommunikation mit allen Beteiligten ist dabei entscheidend für den Erfolg.

Post-Merger-Integration in der IT-Branche

Die Integration nach dem Unternehmenskauf ist besonders in der IT-Branche eine anspruchsvolle Aufgabe. Da der Erfolg eines Softwareunternehmens maßgeblich von seinen Mitarbeitern abhängt, sollte die Personalintegration mit besonderer Sorgfalt angegangen werden.

Ein wichtiger Aspekt ist die Harmonisierung der Unternehmenskulturen. Technologieunternehmen entwickeln oft eine sehr spezifische Kultur, die stark von Innovation, Flexibilität und flachen Hierarchien geprägt ist. Drastische Änderungen können zu Verunsicherung und Fluktuation führen. Schaffen Sie daher Transparenz über Ihre Ziele und beziehen Sie die Mitarbeiter frühzeitig in Entscheidungsprozesse ein.

Die technische Integration stellt eine weitere Herausforderung dar. Hier geht es um die Zusammenführung von Entwicklungsumgebungen, Codebasen und IT-Infrastrukturen. Ein schrittweises Vorgehen mit klaren Meilensteinen hat sich dabei bewährt. Beginnen Sie mit den Bereichen, die schnelle Synergien versprechen, und gehen Sie dann zu komplexeren Integrationsaufgaben über.

Nicht zuletzt sollten Sie die Kundenkommunikation strategisch planen. Informieren Sie bestehende Kunden proaktiv über den Eigentümerwechsel und die damit verbundenen Vorteile. Eine persönliche Ansprache durch den bisherigen Ansprechpartner gemeinsam mit dem neuen Eigentümer kann dazu beitragen, Vertrauen zu schaffen und Kundenverluste zu vermeiden.

Wie in unserem Ratgeber Mitarbeiter nach der Unternehmensübernahme erfolgreich einbinden ausführlich dargestellt, ist eine gelungene Integration aller Stakeholder der Schlüssel zum langfristigen Erfolg der Transaktion.

Nennenswerte Transaktionen:

  • 20.06.2024 – Lighthouse (zuvor OTA Insight Ltd), ein Betreiber von Platform-as-a-Service Lösungen, kauft die HQ plus GmbH, ein Entwickler für Hotel Revenue Management Software.
  • 15.04.2024 – Die COHEMI Group GmbH, eine Unternehmensgruppe für IT-Beratung, kauft die IQ Solutions GmbH, ein IT-Dienstleister.
  • 15.04.2024 – Die Maltego Technologies GmbH, ein Entwickler von Software im Bereich Cyber Security, kauft die Freezingdata Gmbh, ein Softwareentwickler für Lösungen zur Ermittlung in sozialen Netzwerken zur Strafverfolgung.
  • 25.03.2024 – Die DATAGROUP SE, ein führender IT-Dienstleister, kauft die ISC Innovative Systems Consulting Aktiengesellschaft, ein SAP-Berater.

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